3,2 Fotos von der Lesung

Am 23. Juni fand im Spinner&Weber nahe der Seestraße (dem Zielobjekt) unsere Lesung statt. Als Leser ist Ray neu ins Team dazugekommen und hat uns als vierter Sprecher unterstützt! Ein ganz großer Dank an alle! Vor allem an das zahlreiche Publikum, das unter anderem den weiten Weg tief in den Wedding hinein nicht scheute. Schön, dass ihr alle da wart! Special Thanks an: Lars und Basti von Spinner & Weber, Robert Rescue und Dave Kleiren (Gastbeiträge Blog), Kerstin Wiehe (miKrOPROJEKTE) und ganz besonders Katarina Šakić (Fotografie).

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Ein problematischer Casabaubou

In der Problemzeilenmaschine ertränkt ein Etwas die Buchstaben. Sie werden schwer und ganz lila. Während die alten Gesichter verblassen und ihre Stimmen verwehen, sinken die Buchstaben auf den Grund des Blattes. Dort wächst ein ganzer Wald von sinnlos redenden und schweigenden Zeilen.

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Nicht gegen das Gefühl, sondern mit dem Gefühl agieren. Das dürfte der Befreiungsschlag sein. So ist die Hoffnung. Die Hoffnung ist, dass man dieses Gefühl eingrenzt und umzingelt. Es veranschlagt an dem Aushang, damit es sich nicht mehr verstecken kann. Es darf halt nicht passieren, dass man es mit der klaren Vernunft seziert oder auch hier im Text analysiert, wo es unmerklich bereits Einzug erhalten hat, mitschwingt und seine Kreise zieht. Also nicht den Text analysieren.  Also ich sage nicht, ihn prinzipiell nicht zu analysieren. Doch das dürfte immer nur der zweite Schritt sein. Der erste ist, den Text zu schreiben.
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